Mal was ganz neues, Geschäftsreise! Es geht mit Usman, meinem Chef, nach Houston zu den amerikanischen Produktionsstätten der Kuraray. Das erste Mal das ich so etwas machen darf. „Technischer Austausch“, wie sind die amerikanischen Kollegen aufgestellt? und wie betreiben diese ihre Instandhaltung?. Freue mich sehr und bin sehr gespannt was mich so erwartet. Texas…. hoffentlich komme ich da mit meinem, naja „Hausmannskost Englisch“ zurecht. Wird schon werden👍🏻 Die Reise beginnt auf jeden Fall schon mal spannend und vielversprechend. Pünktlich am Check-in, fragt mich doch die Dame nach meinem Impfausweis….🫣 Na, an den hab ich schon mal gar nicht gedacht! Was jetzt ???. Nach kurzer Überlegung rufe ich Lieblingsschwägerin Gabi an. Ich schicke sie in meiner Wohnung ins Arbeitszimmer. Dort filmt sie mir den Impfausweis ab und schickt mir den Film aufs Handy. Später fährt Silke dann noch mal zu mir und schickt mir die Zertifikate als Foto. Die CovPass App geladen, importiert und alles gut. Nochmals „Danke“ an die Beiden. An Bord der Maschine setze ich mich dann, in der ganzen Aufregung auf den falschen Platz….naja wenn ich schon mal fliege dann nur mit Spass. Aber alles gut und der Start ist problemlos. Business Class….schon prima, so sind die 11h Flugzeit angenehmer.
Aber egal, 11h sind nun mal lange und als wir dann in Houston landen bin ich froh das wir angekommen sind. Nach der Einreisekontrolle fahren wir mit dem Bus zum Mietwagenterminal und holen unser Auto ab. Schon beeindruckend…. Autos wohin man auch schaut. Nach kurzer Zeit nehmen wir unseren Nissan in Empfang und fahren dann kurz rüber zum Hotel. So ca. 45min kurz. Die Fahrt ist aber keineswegs langweilig. Erstens ist Houston bei Nacht schon eine sehenswerte Kulisse und zweitens macht das Navi was es will und schaltet sich einfach dann und wann ab. Aber letztendlich kommen wir am Hotel an und sind froh das wir auf den Zimmern sind. Aber der Tag ist noch nicht zu Ende. Als ich meinen Koffer öffnen will und die Kombination einstelle….. verriegelt. Was soll das jetzt? haben wir doch erst am Samstag das Spiel mit der vergessenen Kombination gespielt und letztendlich mit der Brute-Force-Methode in ca. 20min gegen das Schloss gewonnen. Okay dann noch mal. Nach einer halben Stunde habe ich gewonnen. Waren ja auch nur ca. 😤800 Kombinationen zum Sieg. Braucht mal eigentlich nicht am Ende eines so langen Tages, aber egal ich bin jetzt da.
Bin früh wach, gegen 4 Uhr, und weiterschlafen ist nicht. Um 06.30 Uhr gehe ich zum Frühstück. Um 8.15 Uhr fahren wir los und sind nach ca. einer halben Stunde in Bayport bei Kuraray Poval Amerika. Im Besprechungszimmer werden wir von 6 Kollegen erwartet und sehr herzlich begrüßt. Der Tag startet und nach einiger Zeit fällt es leichter mit der Sprache umzugehen. Mittags bekommen wir eine Führung durch die Anlage und gegen 16 Uhr ein Abschlussgespräch. Die Führung ist eine harte Nummer, in einem „Nomex“ Overall!! 🥵 Bei knapp 30° winterlichen Temperaturen in Texas. Es war ein sehr interessanter aber auch äußerst anstrengender Tag. Gegen 16.30 Uhr sind wir fertig und fahren von Bayport los in südlicher Richtung. Unser Ziel ist Garlington. Dort gehen wir an den Strand und sind am Golf von México. Hätte niemals gedacht mal hierhin zu kommen. Wir schauen uns den Sonnenuntergang an, leider über der Stadt und nicht über dem Meer…klar bei der Überlegung das der Golf südlich liegt. Anschließend noch kurz im gegenüberliegenden Supermarkt Getränke für uns eingekauft und dann zurück ins Hotel. Wir essen in einem Burgerladen noch zu Abend und sind gegen 20 Uhr auf dem Zimmer.
Gestern früh ins Bett und heute, man glaubt es kaum, früh wach🫣 . 6:30 Uhr Frühstück und um 8 Uhr geht es los nach LaPorte, dem 2. Stützpunkt der Kuraray. Nach dem Sicherheitsprocedere kommen wir ins Besprechungszimmer wo 13 Kollegen! warten und uns begrüßen. Es ist sehr interessant aber heute noch eine Nummer anstrengender als gestern, ist die Teilnehmerzahl doch annähernd doppelt so groß. Nach dem Mittagessen gehen wir durch die Anlage. Natürlich wieder „Nomex“, 30° C aber heute ist es windiger. Die Amerikanischen Kollegen sind sehr interessiert wie der Ablauf bei uns ist und so entwickeln sich, trotz sprachlicher Defizite meinerseits, rege Gespräche. Um 15 Uhr beenden wir das Treffen.

Um 17.30 Uhr treffen wir uns zum gemeinsames Abendessen im Steakhaus nahe unserem Hotel. Ein sehr schöner Abend mit den Kollegen in einem sensationelles Lokal. Bei den Vorspeisen passiert es dann, ich bekomme einen Shrimp mit Jalapeño frittiert angeboten. Ich probiere ihn „Todesverachtend“, ich esse nichts was im Wasser gelebt und gestorben ist, und naja, man schmeckt eigentlich nur den Jalapeño und die Käsefüllung. Großes Hurra als ich erkläre das dass mein erster Shrimp war. Ich bin der Held des Abends. Gegen 20 Uhr sind wir wieder zurück im Hotel. Dermaßen satt das ich noch eine Runde spazieren gehen muss.
Der dritte Besuchstag. Wir fahren noch einmal nach LaPorte zum Abschlußgespräch. Die Runde ist heute etwas kleiner und bis 11.30 Uhr sind wir soweit durch. Wir gehen anschließend noch mal durch die Fabrik und schauen uns die Schaltanlagen an bis es Mittagessen gibt. Barbecue….. lecker aber viel Zuviel. Um 13.30 Uhr beenden wir den Besuch und fahren eine halbe Stunde zum NASA Visitor Center. Anfangs sind wir etwas enttäuscht aber als wir dann nach gut 1,5h durch sind war es doch gut.
Was tun mit dem angebrochenen Tag. Nach Houston reinfahren und anschauen fällt raus. Bei der Rushhour mindestens eine Stunde Fahrt und wir kämen in der Dunkelheit dort an. Zum Rodeo in der Stadt sind wir auch zu spät. Wir fahren in ein nahegelegenes Outlet Center und schlendern durch die Ladengassen. Ich habe Einkaufsaufträge erhalten aber weder bei Nike noch sonst werde ich fündig. Auch in der Hotel nahen Shoppingmall, an der wir auch noch stoppen konnte ich keinen Treffer landen. Um 19 Uhr gehen wir noch etwas trinken. Hunger hat keiner und so trinken wir nur etwas. Ich eine, von den Kuraray Kollegen absolut empfohlene, Margarita. Schmeckt wirklich gut. Um halb Neun sind wir wieder zurück und beenden den Abend.
Heute lassen wir es erst mal ganz gemütlich angehen. Frühstück ab kurz nach 7:00 Uhr und auschecken bis um 10 Uhr. Jetzt beginnt der private Teil der Reise. Es geht nach New York und da bleiben wir noch ein paar Tage. Die Rückgabe des Mietwagens verläuft eigentlich problemlos. Es ist mir nicht möglich, trotz Rückfrage am Counter eine Rechnung mit Kuraray im Rechnungskopf zu bekommen.Mal sehen, was das noch für Diskussionen bei der Reisekostenabrechnung mit sich bringt. Der Flug ist weitestgehend unspektakulär. Etwas Verspätung und einige Turbulenzen aber ansonsten wie Busfahren. Einsteigen, fliegen, aussteigen. Es war eine für mich sensationelle Erfahrung in die USA zu reisen und die beiden Werke zu besuchen. Anfangs herausfordernd wurde es im Laufe der Zeit immer besser mit den Kollegen zu kommunizieren und sich auszutauschen. Auf jeden Fall eine Bereicherung und super Erfahrung.
Wir landen um 20.00 Uhr in New York . Nachdem wir Usmans Neffen gefunden und das Gepäck haben fahren wir die Strecke nach Brooklyn zu unserer AirBnB Wohnung mit dem Taxi. Alles andere wäre heute Abend zu anstrengend. Die Wohnung ist soweit in Ordnung. Nix besonderes, aber sauber und zweckmäßig.
Einfach Wow, die Brücke, die Konstruktion, die Größe und das Panorama auf Manhattan. Haben die doch schon vor vielen Jahren hier echte Wunderwerke gebaut. In Manhattan angekommen fahren wir mit der Subway weiter bis zur Wall Street. Hier ist das Zentrum der Finanzwelt. Es ist inzwischen schon nach 12.00 Uhr und ein leichter Hunger macht sich bemerkbar. An einem der vielen Imbissbuden esse ich ein Steak Sandwich. Sehr lecker aber beim Essen werden wir Ziel der regionalen Taubenwelt und flüchten. Wir laufen die Strasse weiter und kommen am 9/11 Monument an.
Die beiden Wasserfallbecken mit den eingravierten Namen der Todesopfer holen einem das damals, 2001 im TV miterlebte, nochmals in Erinnerung. Den Besuch des Museums schiebe ich auf morgen, da der Rest unserer kleinen Gruppe nicht rein will. Ein paar Schritte weiter ist dann die nächsten TOP Attraktion. Das „ONE WORLD OBSERVATORY“. Das Gebäude ist 541,3 Meter hoch. Mit dem Aufzug geht es in „47sek“ nach oben. Ups….Hammer! Oben angekommen, im 102. Stock ist die Aussicht erst mal völlig unwirklich. Wohin man auch schaut, nur New York. Die Stadt ist riesig. Am Boden sieht alles aus wie Modellbau. Wow, ich bin absolut fasziniert. Wir bleiben dort gut 1,5h bis wir wieder runter fahren…..genauso schnell wie hoch….
oh Mann! Der Turm ist direkt an die U-Bahnhaltestelle World Trade Center angeschlossen. Das Bahnhofsgebäude „der Oculus“ ist völlig abgefahren. Innen wie außen. Sieht innen irgendwie aus wie ein Raumschiff, wie Enterprise . Wir laufen noch ein wenig ziellos durch die Stadt und sind gegen 18.00 Uhr wieder im AirBnB angekommen. Reicht mir für heute. Die Hüfte meldet sich leicht und wir sind ganz schön müde. Später holen wir uns noch eine Pizza und schauen etwas fern.
Nachdem ich in ruhe Kaffee getrunken und aufgeräumt habe gehe ich heute allein auf Tour. Gegen 10.00 Uhr starte ich und fahre mit der U-Bahn erst mal in Richtung Staten Island Ferry. Als ich aussteige stehe ich direkt vor dem Nationalkundemuseum für Indianer und warum nicht…. Der Eintritt ist kostenlos also schaue es mir an. Gute Entscheidung, nach ca. einer Dreiviertelstunde bin ich durch. Bin ja nicht so derjenige der sich lange irgendwelche Exponate anschaut. Ich schlendere so durch Ausstellungen und was mich besonders interessiert da verweile ich auch mal einen Moment länger. Nach dem Museum laufe ich weiter zum Fährterminal und kaum 5min gewartet bin ich schon auf der Fähre und los geht es. Ich stehe am Heck der Fähre, Empfehlung aus dem Reiseführer und bekomme so das ganze Panorama Manhattan`s geboten. Auch an Lady Liberty geht es direkt vorbei …. Perfekt.
25min dauert die Überfahrt und dann bin ich auf Staten Island. Ich schlendere durch das dortige neue Outlet Center und versuche meine Einkaufsaufträge abzuarbeiten aber beim Versuch bleibt es. Lediglich einige Hemden kauf ich mir. Auf der Rückfahrt nach Manhattan ärgere ich mich etwas über mich und den getätigten Einkauf, da ich jetzt erst mal zurück zur Wohnung fahren muss. Hab keine Lust den ganzen Tag mit der Einkaufstasche rumzulaufen. Aber was soll es , hab ja Zeit. Gegen 15.00 Uhr bin ich am 9/11 Museum und präsentiere meinen gestern gekauften New York Flexpass. Können sie leider zur Zeit nicht akzeptieren da sie Softwareprobleme haben. Na toll
. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber immerhin bekomme ich die Eintrittskarte ⅓ günstiger. Wird diese Position des Passes halt anderweitig verwendet. Das Museum hat unterschiedliche Eindrücke auf mich. Erinnerung…hab ich das ganze doch damals am TV miterlebt, Beklemmung und Trauer…die Menschen und Schicksale die einem hier wieder nahegebracht werden, Faszination….die Kräfte und die Zerstörung. Das Museum ist absolut sehenswert und ich habe dort fast 2h verbracht. Ich fahre erst mal weiter zur Grand Central Station und laufe dann zum Rockefeller Center. Auf der Aussichtsplattform „Top of the Rock“ will ich zum Sonnenuntergang sein. Zeitlich perfekt abgestimmt. Kaum oben geht die Sonne unter. Traumhafter Ausblick. Überall gehen die Lichter an.
Später gehe ich zum Times Square und treffe mit mit Usman und seinen Neffen. Gemeinsam essen wir noch was im „Shack Shack“ und als wir um kurz nach 21.00 Uhr in der Wohnung ankommen bin ich froh zurück zu sein. War zu viel heute …. meine Hüfte schmerzt doch deutlich.
06.03.2023
Ich schlafe hier eigentlich sehr gut. Um 7.30 Uhr gibt es einen Kaffee und um 10.30 Uhr starte ich in die Stadt. Der Central Park ist mein Ziel. Dort angekommen laufe ich erst mal eine Weile quer durch. Ganz schön groß! Der Park ist 4km lang und 860m breit. Aber schön hier, irgendwie schon interessant die riesigen Hochhäuser im Kontrast zu der Natur.
Nach gut 1,5h bin ich am südlichen Ende/Anfang des Parks angelangt und gehe erst mal einen Kaffee trinken. Sitzen ist gar keine schlechte Idee, man merkt schon die Beine. Ich miete mir ein Fahrrad und radele einmal rund um den Central Park. Nach einer ¾ Stunde bin ich rum. War tatsächlich anstrengend geht es doch hoch und runter. Nachdem ich das Bike wieder abgegeben habe geht es mit der U-Bahn zum Empire State Building. Zurück an der Oberfläche sehe ich das Peloton ganz in der Nähe ist und mir fallen die Einkaufsaufträge wieder ein, ab in den Store….Fehlanzeige. Als ich aus dem Store komme bin ich unmittelbar unter „The Edge“, einer weiteren Aussichtsplattform.Ich fahre mit dem Aufzug ins 100. Stockwerk…..in 47s !! Allein das Aufzugfahren in den Wolkenkratzern ist schon der Hit. Oben angekommen ist es sensationell. Eine Plattform, wie ein Balkon ans Gebäude angehängt in ca. 300m Höhe. Mit Glasboden
!!!!! Die Glasscheiben sind an der Abgrenzung nach aussen geneigt, sodaß wenn man sich anlehnt über dem Abgrund hängt und die 300m frei nach unten schaut. Ich bleibe oben bis die Sonne untergegangen ist. Das Wetter ist perfekt und es ist super hier. Unten angekommen laufe ich zur Penn Station und fahre mit der U-Bahn wieder zur Wohnung zurück. Kurz vor dem Ziel ist ein Mexican Grill und ich nehme mir von dort einen Burger und Pommes zum Abendessen mit. Ich muss sagen….. Hervorragend! der Beste bis jetzt überhaupt in den USA… und der günstigste. Ich schaue noch etwas fern und um kurz nach 22.00 Uhr ist Schluss für heute.
Um kurz vor 7.00 Uhr bin ich wach. Morgen Rituale, Kaffee und Toast und gegen 10.00 Uhr bin ich wieder unterwegs. Will noch mal zu den Hudson Yards, dort zu Peloton, immer noch auf der Suche nach dem Watch Armband für Silke. Aber auch hier Fehlanzeige. Schaue mir „The Vessel“ eine Sehenswürdigkeit in den Yards an. Leider ist diese seit 2 Jahren für Besucher geschlossen da sich dort mehrere Selbstmörder zu Tode stürzten. Als nächstes laufe ich die „High Line“, eine stillgelegte und angelegte Hochbahn durch New York, entlang. Sehr schön und entspanntes laufen über dem Verkehr der Stadt. Am Hudson angekommen schaue ich mir einen, auf seltsamen Gebilden in der Fluss gebauten, Park an. Sehr schön, aber auch sehr kalt heute. Es geht ein heftiger eisiger Wind. In Google Maps schaue ich nach wo ich mich genau befinde, dabei fällt mir ein weiterer Peloton Store in der Nähe des Central Parks auf. Da ich heute ausser dem Empire State Building keine weiteren Pläne habe, gehe ich zur Subway und fahre hin. Komme auf der falschen Seite des Central Parks an und laufe quer durch den Park. Als ich am Store ankomme habe ich leider wieder Pech. Keine mehr zum Verkauf verfügbar. Lasse meinen ganzen Charme spielen aber es nutzt leider nix. Als Trostpflaster bekomme ich einige Giveaways mit, damit ich nicht umsonst hier war. Ich gehe weiter durch den Central Park und trinke bei Starbucks Kaffee. Danach gehe ich weiter zum Empire State Building. Das ganze ist etwas anders aufgezogen als bei den anderen Aussichtsplattformen. Hat das ESB doch eine lange Geschichte und ist oft in alle Hollywood Klassikern Thema. Ich sage nur King Kong. Oben angekommen weht einen der eisige Wind bald um. Es ist echt heftig hier und nach kurzer Zeit fahre ich wieder runter. Nun schlendere ich noch mal über den Time Square und esse bei Joe`s Pizza etwas. Da ich nochmal in der Dämmerung über die Brooklyn Bridge laufen möchte steige ich in die Subway und ….. fahre am Zielbahnhof vorbei. Falsche Bahn…🥺..Okay. Meine Sitznachbarin erklärt mir wie ich am besten zurückfahre und ich unterhalte mich mit ihr, da die Bahn unterwegs stoppt, eine ganze Weile. Sehr nett und freundliches Gespräch. Zweimal umsteigen und ich bin am Anfang der Brücke angelangt. Es hat sich wirklich gelohnt. Tolle Sicht auf Manhattan und die Brücke ist in der Dunkelheit super schön. Als ich nach der Brücke an einer New Yorker Sportsbar vorbeilaufe gehe ich rein und trinke ein Bier. Ich komme mit meiner Tresennachbarin ins Gespräch und so ist es dort sehr kurzweilig. Die Rückfahrt mit der Subway gestaltet sich lang, da wir ständig anhalten. Naja, bin ich vom RMV Frankfurt ja gewohnt. Nach 21.00 Uhr bin ich dann zurück in der Wohnung und echt müde.
Die Heimreise ist angesagt. Nachdem der Koffer gepackt und Kaffee getrunken ist brechen wir gegen Mittag zum Flughafen auf. Mit der Subway zum JFK ist kein Problem und dann mit der Flughafenbahn zum richtigen Terminal geht auch super easy. Einchecken, Gepäck aufgeben und durch die Sicherheitskontrolle. Nach einer Weile ist alles geschafft und Usman und ich sitzen in der Launch und warten auf das Boarding. Ca. 15min Verspätung sind angesagt was aber völlig ok ist. Pünktlich stehen wir am Gate und….. hier bricht gerade etwas Unruhe aus, der Flug wurde gecancelt. Und jetzt?? Erst mal das Gepäck wieder abholen. Während wir noch an der Gepäckausgabe warten bekommen wir ein Mail bezüglich Umbuchungen. Noch während wir warten buchen wir neue Flüge. Ich fliege mit BrüsselAir über Brüssel nach Frankfurt und Usman mit seinen Neffen ca. 2h später über Genf. OK, wieder hoch zum Check-In und das ganze Spiel, zum üben, noch mal von vorne. Ich verabschiede mich von den Anderen und muss dann wieder durch die Sicherheitskontrolle, das nervt. Als ich dann am Gate ankomme werde ich direkt durchgeleitet und bin sofort am Platz im Flieger. Alles prima, Platz sehr gut, Service sehr gut, ist halt etwas mehr Aufwand und dauert bis nach Frankfurt durch den Zwischenstopp halt 5h länger. New York war eine großartige Erfahrung. Ich habe so vieles gesehen und erlebt. Das 9/11 Memorial und Museum, One World Trade Center, Empire State Building, The Edge, The Vessel. Der Central Park, die HighLine, der Times Square und die Brooklyn Bridge sind nur einige der Highlights dieser Stadt. Die AirBnB Wohnung, die 7 Tage Metrocard und der Sightseenpass waren gute Entscheidungen für den Aufenthalt. Letztendlich war es aber auch sehr anstrengend, jeden Tag zwischen 16km und 20km laufen ist nicht ohne.








