Wochenendtour mit Steffen, längst überfällig! Das Wetter ist, wir haben Ende Oktober und eben Herbst, nicht so gut vorhergesagt. Ich hole Steffen am Freitag gegen 14.00 Uhr ab und wir fahren in die Eifel nach Bad Bertrich. Es regnet, deshalb wollen wir in der Vulkantherme das Wochenende starten. Dort angekommen finden wir direkt gegenüber, auf einem Parkdeck der Therme, einen Platz für Karsten. Perfekt, hier können wir über Nacht stehen bleiben und haben nur 2 min bis zum Eingang. Die Therme ist sehr schön, tolle Saunen, prima Aufgüsse und die Gastronomie ist auch gut. Als wir um 22.00 Uhr die Therme verlassen sind im Ort alle Bürgersteige hochgeklappt. Es ist alles zu und so sitzen wir noch eine Weile in Karsten zusammen bevor wir schlafen gehen.
Am Samstag laufen wir, auf der Suche nach einer Frühstücksmöglichkeit durch den Kurort. Es ist schon schön hier, es hat seinen eigenen Charme, irgendwie von der Zeit überholt aber immer noch mit Stil. In einem älteren Hotel am Platz finden wir noch eine Frühstücksmöglichkeit. Die Frühstückszeit ist zwar vorbei aber die älteren Leute bereiten uns gerne noch ein Frühstück. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Das Restaurant ist mit seinem Ambiente mindestens so alt wie seine Besitzer, es ist speziell …. aber irgendwie einfach Klasse.
Anschließend geht es zurück zu Karsten und wir fahren weiter. Nebenbei erwähnt, ich hatte gestern das Parkticket an der Kasse beim Eintritt in die Therme entwerten lassen, das Parken über Nacht war kostenlos…..prima!
Nächstes Ziel unseres Wochenendtrips ist Mastershausen. Dort startet die Traumschleife „Masdascher Burgherrenweg“, Ich bin schon einige „Traumschleifen“ gewandert, alle waren sehr schön. Auch diese enttäuscht nicht. Schöne Täler, schroffe Klippen, Burgruinen und im Abschluss geht es zur Geierlay, Die Hängebrücke hat eine Gesamtlänge von 360 m und gehört zu den längsten Hängeseilbrücken Europas. Die maximale Höhe über dem Boden beträgt knapp 100 m. Schon beeindruckend! Als wir wieder an Karsten zurück sind stehen 18,5km Wanderung auf der Uhr. Wir suchen uns am Friedhof einen Übernachtungsplatz und gehen Abends im Ort beim Italiener Pizza essen.
Nach einer sehr ruhigen Nacht stehen wir am Sonntag vor einem kleinen Problem, rings um uns kein Bäcker oder Ähnliches um Brot oder Brötchen für das Frühstück zu holen. Klassische „Brotnot“ ! Nach einem Kaffee fahren wir los, unterwegs wird schon was zu finden sein. Als wir an Burg Elz ankommen haben wir unterwegs leider nichts in dieser Art gefunden und der Hunger meldet sich deutlich. Am Parkplatz angekommen führt ein ca. 1,3km Wanderweg zur Burg. Als wir um die letzte Kurve gehen “Wow“ das ist mal ein beeindruckendes Gemäuer. Kurz an der Kasse noch Ticket kaufen und schon geht es in die Anlage. Als erstes schauen wir uns den Imbiss an und holen uns Brötchen und Kaffee war auch höchste Zeit. Gestärkt starten wir die Besichtigung der Burg Elz mit Schatz- und Waffenkammer. Nach gut 2 Stunden sind wir durch und laufen gemütlich zurück zu Karsten.
Letztendlich war es ein super Wochenende. Die Eifel und der Hunsrück sind wirklich nicht weit zu fahren und definitiv eine Reise wert.
